Steuer-Check: Reverse Charge, OSS und Drittland, bevor der Stapel rausgeht

Vor jedem Export prüft Exportly die beleg-echte Steuerkategorie jeder Zahlung — Inland, Reverse Charge, Drittland-Ausfuhr oder OSS. Was nicht sicher ist, wird geparkt und gemeldet. Nie still auf 19 % gebucht.

Messbar, nicht behauptet

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Steuerkategorien, beleg-basiert — jede Zahlung fällt in genau eine
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Fälle mit eigenem Konto oder Parkplatz: Reverse Charge, Drittland, OSS
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stille 19-%-Buchungen: Was unklar ist, wird geparkt und gemeldet
read-only
Der Steuer-Check liest Stripe, verändert dort nie etwas

Vier Steuerkategorien, ein Blick

Der Verkäufer ist bei Exportly stets deutsch — gebucht wird immer der Satz, der auf dem Beleg steht. Jede Zahlung fällt beleg-basiert in genau eine von vier Kategorien, und jede Kategorie hat ihr eigenes Konto:

KategorieWannKonto SKR03Konto SKR04

Inland (Normalfall)

domestic

Inlandssatz 19/7/0 wie auf dem Beleg — auch Auslands-B2C, das den deutschen Satz zahlt.8400 / 8300 / 81004400 / 4300 / 4100

Reverse Charge (EU-B2B)

eu_reverse_charge

Steuerfreie B2B-Leistung ins EU-Ausland mit USt-IdNr. des Kunden. Waren oder sonstige Leistung entscheidet über das Konto.8125 (Waren) / 8336 (Leistungen)4125 (Waren) / 4336 (Leistungen)

Ausfuhr Drittland

export_third_country

Steuerfreie Ausfuhrlieferung in ein Nicht-EU-Land.81204120

OSS (EU-Privatkunden)

oss

EU-Ausland mit echtem positivem Satz ≠ 19/7 (One-Stop-Shop). Nicht buchungsrelevant — nur Markierung.Auffangkonto (geparkt)Auffangkonto (geparkt)

Was der Check findet

Vier Prüfpunkte, die eine fachliche Entscheidung brauchen — ausgewiesen, bevor der Stapel zur Kanzlei geht.

  • Prüfpunkt

    Rechnungen ohne USt-IdNr.

    Bei innergemeinschaftlichen B2B-Leistungen — der Nachweis für § 4 Nr. 1b UStG bzw. die ZM-Meldung fehlt.
  • Prüfpunkt

    OSS-Fälle

    EU-Privatkunden mit einem echten Satz ungleich 19/7 — geparkt statt gebucht.
  • Prüfpunkt

    Charges ohne Rechnung

    Keine Beleg-Steuerinfo vorhanden — der Standardsatz greift nur mit sichtbarer Warnung.
  • Prüfpunkt

    Unbekannte oder unauflösbare Sätze

    Der Beleg trägt einen Steuerprozentsatz, den Exportly nicht unterstützt — auch das wird gemeldet, nie stillschweigend angepasst.

Nie still

Jede Warnung des Steuer-Checks — USt-Satz nicht beleg-echt auflösbar, Kategorie ohne dediziertes Konto, Beleg nicht abrufbar — landet im Export-Job und bleibt dort sichtbar. Der Export wird dadurch nie abgebrochen, aber auch nie so getan, als wäre nichts gewesen: Was unklar ist, wird ausgewiesen, nicht geraten.

0
stille 19-%-Buchungen — unklare Fälle werden geparkt
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Kategorien mit eigenem Konto in SKR03 und SKR04

Geparkt statt geraten

OSS-Fälle landen auf dem Auffangkonto und erzeugen eine Warnung — nie still auf den deutschen Satz gebucht.

Warnung bleibt im Export-Job

Jeder Prüfpunkt steht im Export-Job und im Drawer, mit Beispieltransaktionen, die zurück ins Dashboard verlinken.

Export wird nie abgebrochen

Der Buchungsstapel entsteht trotzdem. Was eine fachliche Entscheidung braucht, bleibt für dich und deinen Steuerberater sichtbar.

Read-only in Stripe

Beide Wege — Drawer im Dashboard und Vorschau in der Web-App — lesen nur. Der Steuer-Check verändert nie etwas in Stripe.

Im Stripe-Dashboard, dort wo die Berichte sind

Der Steuer-Check öffnet sich als Drawer in der Berichte-Übersicht: Monat wählen, Export-Status sehen, Inlandsumsätze je Satz und die Auffälligkeiten des Zeitraums. Gibt es keine, steht das genau so da — ein leerer Befund ist ein Befund.

Bei Stripe-Tax-Nutzern erscheint der Drawer zusätzlich unter Berichte → Steuern — für einen frei wählbaren Monat, ohne Wechsel zu Exportly. Dieselbe Analyse steht außerdem in der Web-App als Vorschau vor jedem Export zur Verfügung. Beide Wege sind read-only: Der Steuer-Check verändert nie etwas in Stripe.

Stripe-Dashboard · Test-Modus
Exportly-Drawer „Steuer-Check“ in der Berichte-Übersicht: Monat September 2026, Export-Status, Inlandsumsätze 19 % mit 4 Buchungen, 97,00 € brutto und 15,49 € USt, keine Auffälligkeiten im Zeitraum.
Steuer-Check im BerichtBerichte · Drawer

Sieh, was der Steuer-Check in deinen eigenen Zahlungen findet.

Stripe read-only verbinden, einen Monat wählen — die Prüfpunkte stehen sofort im Dashboard.

Häufige Fragen zum Steuer-Check

Bucht Exportly OSS-Umsätze automatisch auf 19 %?

Nein. Ein OSS-Fall (EU-Privatkunde mit einem echten, positiven Steuersatz ungleich 19/7, z. B. 20 % Österreich) wird nie still auf den deutschen Satz gebucht. Er landet auf dem Auffang-/Interimskonto und erzeugt eine Warnung, damit er im One-Stop-Shop-Verfahren gemeldet und manuell nachkontiert werden kann.

Was passiert, wenn eine EU-B2B-Rechnung ohne USt-IdNr. erkannt wird?

Der Umsatz wird zwar weiter als steuerfreie innergemeinschaftliche Leistung gebucht, der Fall wird aber zur Prüfung markiert (needsReview): Ohne USt-IdNr. des Empfängers fehlt der Nachweis nach § 4 Nr. 1b UStG bzw. für die Zusammenfassende Meldung (ZM) — der Steuer-Check weist genau das aus, bevor der Stapel exportiert wird.

Wo sehe ich den Steuer-Check im Stripe-Dashboard?

In der Berichte-Übersicht (Reports) des Stripe-Dashboards — bei Nutzung von Stripe Tax zusätzlich unter Berichte → Steuern. Der Drawer zeigt die Inlandsumsätze je USt-Satz und alle Prüfpunkte des gewählten Monats mit Beispieltransaktionen, die direkt zurück ins Dashboard verlinken.

Ersetzt der Steuer-Check die Prüfung durch den Steuerberater?

Nein. Er ist ein automatischer Vorab-Check, der Fälle erkennt, die eine fachliche Entscheidung brauchen (OSS-Meldung, Reverse-Charge-Nachweis, ungeklärte Sätze) — die endgültige steuerliche Beurteilung bleibt Aufgabe deines Steuerberaters.

Erkennt der Steuer-Check auch Charges ohne Rechnung?

Ja. Zahlungen ohne zugehörige Rechnung tragen keine Beleg-Steuerinfo und werden als eigene Warnung ausgewiesen, statt unbemerkt mit dem Standardsatz durchzulaufen — genau wie unbekannte oder unauflösbare Steuersätze.