Belegpaket: jede Buchung mit ihrem Beleg, GoBD-konform

Jeder Export ist mehr als eine CSV: ein ZIP mit dem Buchungsstapel, den Rechnungs-PDFs, einem Beleg-Index und dem document.xml für den DATEV-Belegimport — 12 Monate unveränderlich archiviert, dann an deinen Steuerberater übergeben.

export_2026-09.zip · Beispieldaten

Messbar, nicht behauptet

Feld 20
Beleglink BEDI „<guid>“ je Buchung mit Beleg im EXTF-Stapel
Feld 103
stabile Buchungs-GUID — DATEV importiert nie doppelt
12 Monate
unveränderlich archiviert (WORM, S3 Object Lock)
v6.0
DATEV-Schema „document“ der document.xml für den Belegimport

Was im ZIP steckt

Neben dem EXTF-Buchungsstapel liefert Exportly die passenden Rechnungs-PDFs, einen Beleg-Index, der jede Buchung ihrem Beleg zuordnet (bzw. vermerkt, wo keiner vorliegt), und — im Pfad Einzelbuchung mit Beleg — ein eigenständiges, in sich geschlossenes DATEV-Belegtransfer-Paket: document.xml plus alle PDFs flach auf der Paket-Root, dazu ein kurzer Import-Hinweis. Nur dieses geschlossene Paket lässt sich in DATEV über „Belegtransfer → Dokumente mit XML-Datei übergeben“ importieren und behält dabei die Verknüpfung Buchung ↔ Beleg.

Beleglink & GUID

Jede Buchung mit passendem Beleg trägt im EXTF-Feld 20 den Beleglink im Format BEDI "<guid>". Dieselbe GUID steht als guid-Attribut am zugehörigen <document> in der document.xml — DATEV verknüpft darüber automatisch Buchung und Belegbild. Die GUID wird deterministisch aus der stabilen Belegreferenz abgeleitet (UUIDv5): dieselbe Rechnung ergibt in jedem Lauf dieselbe GUID, ohne Zufall und ohne Zeitstempel.

Zusätzlich trägt jede Buchung im EXTF-Feld 103 eine stabile Buchungs-GUID. DATEV dedupliziert Buchungen beim Import darüber — exportierst du versehentlich zwei überlappende Zeiträume, erkennt DATEV dieselbe Buchung an der identischen GUID und importiert sie nicht doppelt.

document.xml für den DATEV-Belegimport

Die document.xml ist das Manifest des Belegpakets nach DATEVs „document“-Schema (Version 6.0): Sie listet jedes Beleg-PDF mit seiner Verknüpfungs-GUID auf. Ohne dieses Manifest lässt sich ein Beleg zwar ansehen, aber nicht automatisch mit seiner Buchung verbinden — mit ihm importiert DATEV Buchung und Belegbild in einem Schritt.

Stripe-Dashboard · Test-Modus
Exportly-Drawer „DATEV-Buchung“ an einer Stripe-Zahlung: Buchungszeilen 1590 an 8400 über 29,00 € und 1590 an 4970 über 1,16 € mit BU-Schlüssel und Beleg, Export-Status exportiert am 19.09.2026, darunter je Transaktion die Schaltfläche „Kontierung überschreiben“.
Buchungsvorschau an der ZahlungZahlung / Rechnung · Drawer

Was liegt wo

Vier Dateien, ein Paket: Buchungsstapel, Belege, Prüfliste und das Manifest, das beides in DATEV verbindet.

  • EXTF-CSV

    Der DATEV-Buchungsstapel (Format „EXTF Buchungsstapel“, v700).

    Enthält je Buchung Konto, Gegenkonto, BU-Schlüssel, Betrag, Belegfeld 1 und — wo vorhanden — den Beleglink (Feld 20) und die Buchungs-GUID (Feld 103).

  • PDFs (belege/*.pdf)

    Die Rechnungs-PDFs des Zeitraums, so wie Stripe sie ausstellt.

    Existiert nur für Buchungen mit echter Rechnung. Rohe Zahlungen ohne Rechnung liefern keinen Beleg — sie werden im Beleg-Index als „kein Beleg“ ausgewiesen, nie stillschweigend weggelassen.

  • Beleg-Index

    CSV-Übersicht je Buchung: Belegnummer, Datum, Betrag, „Beleg vorhanden“.

    Die schnelle Prüfliste für dich und deinen Steuerberater — welche Buchung hat einen Beleg, welche nicht.

  • document.xml

    Das DATEV-Manifest (Schema „document“, v6.0): verknüpft jede PDF über eine GUID mit ihrer Buchung.

    Voraussetzung für den DATEV-Belegimport „Belegtransfer → Dokumente mit XML-Datei übergeben“ — dieselbe GUID steht als BEDI-Beleglink im EXTF-Feld 20 und als guid-Attribut hier.

Wer bewahrt wie lange auf

Die gesetzliche 10-Jahres-Aufbewahrungspflicht (§ 147 AO / GoBD) liegt beim Händler bzw. seinem Steuerberater — nicht bei Exportly. Exportly hält jedes Paket 12 Monate lang vor und übergibt es an die Kanzlei (DATEV Unternehmen online), deren Langzeitarchiv die revisionssichere Aufbewahrung übernimmt. Unabhängig davon bleiben die Stripe-Rohdaten selbst eine Rückfallebene: Da Exportly nur aus den Original-Transaktionsdaten abgeleitet wird, lässt sich jeder Stapel bei Bedarf erneut nachvollziehen.

12 Monate
bei Exportly — unveränderlich, auch für Administratoren gesperrt
10 Jahre
Aufbewahrungspflicht beim Händler bzw. Steuerberater (§ 147 AO)

WORM 12 Monate

Jedes Export-Paket liegt 12 Monate unveränderlich vor — S3 Object Lock im Governance-Modus, auch für Administratoren gesperrt außer im begründeten Ausnahmefall.

Festschreibung (Feld 21)

Der EXTF-Header trägt ein Festschreibungskennzeichen: DATEV sperrt den importierten Stapel damit auch dort gegen nachträgliches, stilles Ändern.

Verfahrensdokumentation

Ein druckbares Dokument, automatisch aus deiner echten Mandanten-Konfiguration erzeugt: Datenherkunft, Verarbeitung, Kontrollen und Aufbewahrung — genau das, was die GoBD als Verfahrensdokumentation verlangen, damit ein sachverständiger Dritter das Verfahren innerhalb angemessener Zeit prüfen kann. Abrufbar in der App unter /verfahrensdokumentation.

DATEV-Langzeitarchiv

Nach der Übergabe an die Kanzlei übernimmt das Langzeitarchiv von DATEV Unternehmen online die revisionssichere Aufbewahrung über die volle Frist.

Der nächste Stapel kommt mit seinen Belegen.

Verbinde Stripe read-only und lade das erste Belegpaket herunter — kostenlos für 14 Tage.

Häufige Fragen zum Belegpaket

Wer ist für die zehnjährige Aufbewahrung verantwortlich?

Dein Steuerberater bzw. du selbst: Die gesetzliche 10-Jahres-Aufbewahrungspflicht (§ 147 AO / GoBD) erfüllt der Export-Empfang bei der Kanzlei — mit der Übermittlung an DATEV Unternehmen online (DUO) übernimmt deren DATEV-Langzeitarchiv die revisionssichere Langzeit-Aufbewahrung. Exportly selbst hält jedes Paket 12 Monate vor, das deckt den unmittelbaren Prüf- und Korrekturzeitraum ab.

Was bedeutet WORM/Object Lock bei Exportly?

Jedes Export-Paket liegt 12 Monate lang unveränderlich in S3 (Object Lock, Governance-Modus) — auch Administratoren können es in dieser Zeit nicht löschen oder überschreiben, außer in einem eng begrenzten, protokollierten Ausnahmefall. Das schützt vor nachträglicher, stiller Änderung.

Was ist die Verfahrensdokumentation und wo finde ich sie?

Ein druckbares Dokument, das automatisch aus deiner echten Mandanten-Konfiguration erzeugt wird und die Dokumentationspflicht der GoBD (Rz. 151–154) erfüllt — es beschreibt Datenherkunft, Verarbeitung, Kontrollen und Aufbewahrung so, dass ein sachverständiger Dritter das Verfahren nachvollziehen kann. Erreichbar in der Web-App unter /verfahrensdokumentation (verlinkt aus den DATEV-Einstellungen).

Bekommt jede Buchung automatisch einen Beleg?

Nur, wenn eine echte Rechnung vorliegt (bei Stripe: eine Invoice mit hinterlegtem PDF). Rohe Zahlungen ohne Rechnung erscheinen im Beleg-Index als „kein Beleg“ — sie fehlen sichtbar, statt unbemerkt zu verschwinden.

Was ist die Festschreibung (Feld 21)?

Das Festschreibungskennzeichen im EXTF-Header sperrt den importierten Buchungsstapel in DATEV gegen nachträgliches, stilles Ändern — GoBD-Praxis und bei Exportly aktiv, sofern nicht ausdrücklich mit dem Steuerberater anders vereinbart.